ein Trip in eine andere Kultur

Singapur da bin ich

Samstagmorgen ging es also nun los. Denise und meine Eltern hatten mich nach Tegel gebracht, wo der British Airways Schalter zu unserer Ankunft gegen dreiviertel 6 schon geöffnet hatte. Also gleich ran und den Koffer auf die Waage … 26,3kg (in Worten: Sechsundzwanzig Komma Drei!!!) …wo auch immer die herkommen mögen 😕 Zum Glück musste ich nix drauf zahlen – 20kg waren ja eigentlich nur erlaubt ;-D
Der Koffer wurde gleich nach Singapur durchgecheckt und meine Boardkarte für den Quantas Flug ab London bekam ich auch schon. Dann fing es auch an zu regnen! Es schien wie ” Die Welt zu Gast bei Freunden”, heute unsere Freunde aus Singapur – damit sie sich nicht umstellen müssen haben wir gleich noch ein bisschen MonsunRegen organisiert :-S
Zum Glück durfte ich das Flugzeug über einen Rampe betrete, sodass ich trocken blieb. Im Flugzeug saß ich dann rechts in Reihe Fünf – direkt hinter der BusinessClass. Der Flug war recht ruhig und ausgebucht war der Flieger auch nicht, sodass ich sogar den Platz neben mir frei hatte. Zu sehen war die meiste Zeit draußen nix, da in ganz Europa schlechtes Wetter zu sein schien und somit die Wolkendecke sehr dicht war. Als wir dann nach London kamen sagte der Pilot schon an, dass es wohl recht busy sei und wir erst 8.30 (9.30 Berliner Zeit) landen könnten, somit haben wir noch zwei Ehrenrunden über Nordlondon gedreht. Als es dann zum Landeanflug kam hatte sich der Fensterplatz gelohnt (ich hatte das natürlich eiskalt bei der Platzwahl am Check-In kalkuliert 😉 ) – die Aussicht auf London war fantastisch! Da ich ja die Stadt schon kenne habe ich viele Gebäude und Orte wiedererkannt ;-D
Nachdem wir gelandet waren, folgten uns schon 5 andere Maschien im direkten Landeanflug – WAHNSINN! Nach nur 9 Minuten Fahrt zum Gate 23a war ich etwa 9.45 schon aus dem Flieger raus. Weil ich ja die Boardkarten schon hatte bleib ich die ganze Zeit im inneren Bereich des Flughafens und musste nur den Schilder “Interconnection” folgen. Zur Sicherheit wurde gleich noch einmal das Handgepäck gescannt (ich könnte ja Waffen im Flugzeug an mich genommen haben…), in Britisher Manier natürlich mit wohlorganisierter Warteschlange 😉
Vorwaertskommen ohne Laufen ;-) Interconnection-Schild - hierentlang bitte... Warten vor einer Sicherheitsschleuse innerhalb des Flughafens
Ich hatte in Berlin schon einen Plan bekommen, wie ich von Terminal 1 (Ankunft) nach Terminal 4 (Abflug) komme – darin war vermerkt, dass man MINDESTENS 70min einplanen müsse, also machte ich mich schnell zum Bus zu Terminal4 und nach nur 9 Minuten Fahrt war ich insgesamt nach weltrekordverdächtigen 35 Minuten im Terminal4 angekommen 😉 Hoffentlich hatte es mein Koffer auch in dieser Geschwindigkeit über den ganzen Flughafen geschafft … :-S
Zum Bus zum Terminal 4 links lang... Busverbindung zum Terminal 4 Mein Handgepaeck
Dann hieß es warten auf 1.) das Abflugsgate und 2.) den Abflug mit all meinem Handgepäck. Letztendlich stand meine Quantas (Boing 747-400) am Gate 11 bereit. Auch hier ging es schlangenförmig rein 😉 Drinnen angekommen nahm ich Platz 54A ein, ein Sitz am Fenster hinter der Tragfläche.
Meine Quantas - Boing 747-400 Gate 11Â Warten um ins Flugzeug zu kommen Blick nach vorne Blick zur Seite Boing 747 - Blick nach hinten Ich
Mit 20 Minuten Verspätung parkten wir um 12.35 Uhr (13.35 Berlin) aus, ordneten uns im Reißverschlussprinzip auf die Landebahn ein und starten aus der Kurve heraus mit Vollgas, obwohl direkt vor uns eine Air Portugal startete. Aber die war wahrscheinlich zu klein, um gefährliche Verwirbelungen für einen Jumbojet zu machen 😉 (Ähnlichenkeiten zu abendlichen Fußball-Klein-Endspielen nicht ausgeschlossen 😉 )
Der Flug war überraschen angenehm. Es gab gleich zu Beginn entwas zu knabbern, Mittagessen, “Vespa”, einen Verpflegungsbeutel für die Nacht und Frühstück. Das beste war allerdings die Cadbury-HotChocolate (eine englische Schokoladenmarke) … mit zwei Marshmallows, die in der wärme schmolzen – sehr lecker! ;-] Und Schlafen konnte ich auch – zwischendurch etwa 5h am Stück vom Kaspischen Meer bis hinter Indien 😉
Unterwegs habe ich dann einige Bilder von den Wolken, vom Sonnenuntergang und Sonnenaufgang geschossen.
Wolken über Europa Wolken über Europa Wolken über Europa So schnell waren wir da Da waren wir, kurz bevor die Nacht einbrach Sonnenaufgang über Malaysia Sonnenaufgang über Malaysia Sonnenaufgang über Malaysia
Als wir dann nach Singapur kamen, war der Landeanflug allein dadurch zu erkennen, dass wieder einmal die Flügel halb auseinander fielen. Als dann gerade noch rechtzeitig das Wasser zu Land wurde, konnten wir um 8.12 (2.12 Berlin) aufsetzen – nur 12 Minuten Verspätung – für etwa 11.000 km eine tolle Sache. Vom Gate 23 ging es dann zum Gepäckband 19 – durch den halben Flughafen, wie mir schien. Aber man wurde ja freundlich begrüßt und einreisen durfte ich auch ohne Probleme. Erfreulicherweise kam sogar mein Koffer mit mir an ;-] – das ist schon eine Meisterleistung! In Berlin aufgegeben, Terminalwechsel in Berlin und dann in Singapur rauschfischen, weil ca. 3/4 der Passagiere weiter nach Sydney flogen (mit der selben Maschine 1,5h später).
Landeanflug Willkommen in Changi Airport
Nun ging es also darum, zum Apartment zu finden, doch da das nur 2 MRT-Stationen sind (eine Mischung aus S- und U-Bahn, weil ober und unterirdisch 😉 ), ging es recht fix. Gegen 10 Uhr (4 Berlin) stand ich dann auch schwitzenderweise vor dem Apartment und konnte mein Zimmer beziehen 🙂
Ich wohne bei einem Kollegen, der in etwa 2 Wochen wieder zurück zu Schering-Indonesien geht, sodass ich dann das Apartment für mich allein habe ;-D (3 Schlafzimmer, 2 Bäder, Wohnzimmer mit Essbereich, Küche, Balkon).
Mein Zimmer ... noch mit halb ausgepacktem Koffer ;-) Ausblick aus meinem Zimmer Die Couch im Apartment Wohnzimmer Kueche - rechts Kueche - links
Nach etwa einer Stunde bin ich dann schon gleich mit Seti ( gesprochen: scharfes-S e doppel-T i ) einkaufen gefahren (2 MRT-Stationen), was ein bisschen ernüchtern war – zwar gab es “dunkles” Toastbrot, aber nach Schinken und Käse musste ich ganz schön suchen und die Milch war total teuer (2€ der Liter) und schmeck irgendwie nicht :-/

Nachmittags wollte ich dann eigentlich noch in die Innenstadt, aber es fing Mittags an zu regnen und wurde immer stärker, sodass ich dann lieber erstmal doch zu Hause geblieben bin. Irgendwann abends hörte es dann wieder auf – leider wurde es dadurch nicht merklich kühler knapp 30°C waren es weiterhin – bei vermuteten 80-90% Luftfeuchtigkeit – zum Glück hat das Apartment Klimanlage ;-D

2 Comments

  1. Steven

    Welcome abroad!!!

  2. Neumi

    Schick, schick. Da wünsch ich dir mal richtig viel Spaß in Singapur und hoffe immer geile Berichte zu lesen. Aber an deinem Layout musst du noch arbeiten…

© 2024 Mathias in Singapur

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