Archive for July, 2006

Umzug in den Masterbedroom

Sunday, July 30th, 2006

Nachdem Seti gestern ausgezog, bin ich nun heute in sein Zimmer – ein Masterbedroom mit eigenem Bad (als wenn ich das nicht auch schon vorher hatte ­čśë ) – gezogen.
Das Zimmer schaut auf den Innenhof, ist das gr├Â├čte Schlafzimmer und das einzige mit einem Doppelbett. Hier nun ein paar Bilder meines neuen Zimmers:

Vorher:

Vorher - Blick in Richtung Fenster Vorher - das neue, groessere Bett Vorher - Blick in Richtung Bad Vorher - das Bad hat sogar eine Badewanne, aber ich werde sicherlich nur duschen :-)

Nachher:

Nachher - Blick in Richtung Fenster Nachher - Blick in Richtung Bad Nachher - das neue Bett Nachher - meine Schuhe an der Wand

Essen – was sonst ;-)

Saturday, July 29th, 2006

Wie ja bereits geschildert, dreht sich in Singapur alles nur ums Essen und auch der Zugereiste kann sich auf kurz oder lang dieser Sucht nicht entziehen ­čśë

Am Donnerstagabend wollte ich noch ein letztes Mal mit Seti zum Dinner, bevor er am Samstag nach Hause nach Indonesien fliegt. Wir waren mit Brandon, Annalee und ihre Tochter Helena in einer Mall und haben Porridge (ich wei├č nicht, ob das richtig geschrieben ist) gegessen. Porrdige selbst ist nur der Reis, der noch in Fl├╝ssigkeit schwimmt. Dazu hatten die anderen Schweinefleisch s├╝├č/sauer, Rind, H├╝hnchen und diverses Gem├╝se bestellt. Wir haben dann alle zusammen aus allen Sch├╝sseln gegessen – gefiel mir gut, so musste ich mir nix aussuchen und konnte schauen, was mir schmeckt ;-D

Essen im Doof Court in Parkway Parade - Seti, Brandon, Annalee und Hanna Porridge - Reis im Wasserbad und dazu gab es leckeres Fleisch und Gemuese

Freitag war dann Setis letzter Tag im B├╝ro, sodass dies mit einem Lunch von Subways gefeiert werden musste – irgendwas findet sich halt immer ­čśë An dem Platz, wo Seti sa├č, werde ich dann ab Montag platz nehmen.

Setis Abschied - Sandwiches von Subway zum Lunch Ally und ich am langen Mittagstisch Seti und Annalee

Da auch Elise und Niki (ein Kollege aus Singapur, der Schering verlassen wird) ihren letzten Tag im B├╝ro hatten, ging es abends mit einigen Leuten aus dem gesamten B├╝ro ins Korean Barbecue. Dort gab es dann, wie der Name schon verr├Ąt Koreanisch. Als Fleisch wurde Rindfleisch bestellt, erst einfach und danach mariniert, was auf einem Grill direkt im Tisch erst gegrillt wurde und dann z.B. in ein Sesamblatt gewickelt gegessen wurde. Die vielen Schalen auf dem Tisch waren gef├╝llt mit allerlei leckeren Sachen, wie z.B. So├čen und Salate. Anfangs hatte ich mich an die verschiedenen Salate (z.B. Algen in Marinade) gar nicht rangetraut, aber es war dann doch sehr lecker und spannend mit dem Grillen.

Hier ist der Tisch noch voll - zu Beginn des Barbecue Der Grill - hier wurde das Fleisch und was man sonst noch wollte gerillt So sah der Tisch am Ende aus - fast alles leer gegessen

Nach dem Essen ging es dann in eine Karaoke – mir bleibt aber auch nichts erspart hier ;-). In der Bar hatten wir unseren eigenen kleinen Raum mit einer U-f├Ârmigen Couch und einen gro├čen Fernseher, sodass wir munter drauf los tr├Ąllern konnten – ach Mensch kann ich schlecht singen ­čśë Ich war auch sehr ├╝berrascht, wie gut denn alle anderen singen k├Ânnen. Es scheint, der Asiate w├Ąchst mit Karaoke regelrecht auf :-J Zwischendurch wurde dann sogar koreanisch gesungen.

Unser Raum - die Couch in U-Form - hier die linke Seite Unser Raum - die Couch in U-Form - hier die rechte Seite Niki - ein unentdecktes Talent?! Jimmy aus voller Kraft Zwischendurch wurde koreanisch gesungen - Thema: natuerlich die Liebe ;-) Beim koreanisch Singen

Heute hat Seti nun byebye gesagt und ich gegen Zehn mit der MRT zum Flughafen abgefahren. Nun bin ich also ganz allein in Apartment.
Zum Abend hin durfte ich schon zum zweiten Mal Zeuge der National Day Parade Proben werden. Ich sehe mich am 9.8. schon gelangweilt am Ufer sitzen, weil ich ja wei├č, was kommt ­čśë Aber es soll wohl laut Zeitplan etwas l├Ąnger dauern.

Proben zur National Day Parade - Flieger ueber Singapur mit Rauchfahne Proben zur National Day Parade - Flieger ueber Singapur

Abends bin ich dann allein in die Stadt, weil bereits alle verabredet waren. Nach einem entt├Ąuschenden Marsch durch Arab Street, wo sich entgegen meinen Erwartungen und Erz├Ąhlungen anderer NIX befand fand ich Little India dann doch ein wenig belebt vor. Aber so viel los wie bei Bugis MRT-Station war auch dort nicht. In Bugis war n├Ąmlich die H├Âlle los – Staus auf den Stra├čen, lange Schlangen am Parkhaus – hier tobte das Leben!
Da ich den ganzen Tag noch nicht viel gegessen hatte bin ich dann irgendwo dort in einen FoodCourt und hatte es im Nachhinein bereut :-( Meine Ente mit Noodles bestand haupts├Ąchlich aus Knochen und viel war es f├╝r die teueren S$4 auch… Ein kleines McFlurry bei McDonald’s hat meine Stimmung dann allerdings wieder ein klein wenig aufgehellt ­čśë
Zum Ende bin ich noch mal zum Raffles Place im CBD (Central Business District). Da Hochh├Ąuser sind abends noch nahem recht dunkel, aber von hier aus gab es noch mal einen sch├Ânen Blick.

Moschee in der Arab Street Ein Blick entlang des Singapore Rivers hin zu Esplanade und den Hotels dahinter

Der Weg nach Hause fand dann wieder in einer vollen MRT statt – kaum zu glauben, dass um 23 Uhr so viele Leute unterwegs sind und die Z├╝ge doch nur bis halb zw├Âlf fahren…

Ein ruhiger Tag

Wednesday, July 26th, 2006

Heute auf Arbeit sprach sich die Sache mit dem iPod Nano wie ein Lauffeuer rum und viele kamen vorbei und gratulierten mir :-)

Mit meiner Aufgabe (Tabellen einer Datenbank in eine andere Datenbank kopieren und dabei transformieren) geht es so langsam voran, wenn auch etwas schleppend.
Zum Mittag gab es dann heute “Fried hookin Noodles” (ich habe mir erstmals den Namen merken k├Ânnen, aber ich wei├č nicht, ob das richtig geschrieben ist ­čśë ). Und auf dem Weg zum B├╝ro zur├╝ck lief uns doch tats├Ąchlich George Lucas ├╝ber den Weg, der gerade selbst zum Mittag ging (ja genau, der George Lucas, der StarWars erfunden hat), da in der 8. Etage von “The Signature” (das B├╝rohaus, in dem Schering seine B├╝ros hat) auch Lucasfilm ein paar B├╝ros hat.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich ihn nicht erkannt hatte und nur durch einen Kollege auf ihn aufmerksam wurde ­čśë

Zum Dinner ging es dann mit 4 Kollegen in die Innenstadt, wo wir leckere WanTans (sowohl frittiert, als auch in der Suppe) mit Nudeln gegessen haben – sehr lecker! :-)

“Die spinnen, die Singapurianer”

Wednesday, July 26th, 2006

In Singapur gibt es merkw├╝rdige Sachen in fast jeder Situation zu entdecken. Nicht nur, ein lustiger Slogan: “Singapore is a fine-city” (Singapur ist eine feine Stadt, allerdings kann “fine” auch Strafe meinen, weil hier ja alles bestraft wird ;)), nein hier gibt es auch Beh├Ârden f├╝r alles und besonders jeden. N├Ąmlich f├╝r die, die gerade mit ihrem Studium fertig geworden sind und noch immer nicht verheiratet und somit kinderlos sind – Social Development Unit nennt sich das und kann in einem Artikel im Tagesspiegel (Die Romantik-Offensive) nachgelesen werden. Denn auch Singapur hat ein gro├čes Problem mit einer stark fallenden Geburtenrate, da viele Singapurianer Singles sind. Diesem Trend will diese “Kuppel-Beh├Ârde” nun stoppen und versucht Akademiker zusammenzubringen.
Weiter geht es bei der Sprache. Nun gibt es ja in diesem kleinen Inselstaat viele Kulturen und somit auch viele Sprachen. Schon allein Chinesisch ist mit einigen verschiedenen Dialekten (die sich untereinander nicht verstehen) vertreten. Damit die Bev├Âlkerung dazu gebracht wird, einheitliches Chinesisch zu sprechen, gibt es die “Speak Mandarin Campaign” (Mandarin ist der chinesische Hauptdialekt in Singapur). Das ist ja noch verst├Ąndlich. Verwirrend aber wird es, wenn man mitbekommt, dass es seit kurzem das “Speak Good English Movement” gibt, da der Singapurer dazu neigt Singlich zu sprechen ­čśë Also was soll er denn nun sprechen?!
Dies erkl├Ąrt endlich auch einmal meine Verst├Ąndnisprobleme, die ich, ganz offen und ehrlich, immer noch habe. :-J
Wer nun denkt dies sei das Ende der Fahnenstange des Unglaublichen sei noch auf die “Welcome the world with Four Million Smiles” Kampagne hingewiesen, die derzeit veranstaltet wird, damit im September, wenn die Welt-Bank hier tagen wird, auch alle Singapurianer mit einem L├Ącheln durch die Stadt laufen. Und um den Griesgr├Ąmen da drau├čen zu zeigen, wie sch├Ân schon einige l├Ącheln, werden t├Ąglich in der Zeitung ganz viele kleine Bilder mit grinsenden Singapurianern abgedruckt. ;-]
Ich glaube gerade deswegen fange ich an, diese Stadt zu m├Âgen – hier k├╝mmert man sich einfach um alles und jeden und ist immer “well prepared” (siehe Erl├Ąuterungen zu den Proben der Feierlichkeiten des National Days).

… “Die spinnen, die Singapurianer” w├╝rde Obelix jetzt sagen :-)

IBM Software Universe 2006

Tuesday, July 25th, 2006

Heute war ich mit Dave bei einer IBM-Convention im Raffles City Convention Center (City Hall – unter dem Swiss├┤tel). Dave hatte letzte Woche eine Mail rumgeschickt und gefragt, ob jemand hingeht. Als er dann die Erlaubnis bekam fragte ich auch und dufte prompt mit.

IBM Software Universe Design Dave - ein Kollege von Schering. Singapurianer mit chinesischen Wurzeln

Also ging es heute schon um 8 ausm Haus, mit der MRT bis City Hall – kann ich froh sein, dass ich nicht t├Ąglich mit dieser total ├╝berf├╝llten Bahn fahren muss! ;-D

Bei der Veranstaltung wurden mittels Vortr├Ągen die IBM Softwareprodukte vorgestellt. Das war nicht immer nur Produkt-allgemein, sondern auch mal spezifische Funktionen und wie man so etwas einsetzen kann. Ehrlich gesagt habe ich nicht immer alles verstanden, aber das liegt auch einfach daran, dass ich noch nicht so tief in der Materie drin bin. Interessant so etwas mitzuerleben war es alle mal! :-)
Lecker Mittagessen und Snacks zum Vor- und Nachmittag gab es auch. Im Foyer gab es Infost├Ąnde, an denen man sich dann auch nochmals pers├Ânlich ├╝ber die Produkte informieren konnte. Da gab es auch ein kleines Gewinnspiel mit einem “Lucky draw” am Ende der Veranstaltung. Da wir vorbildliche Arbeitnehmer sind blieben wir nat├╝rlich auch bis zum Schluss und als die Moderatorin dann bei der Verlosung der 5 iPod Nanos zu stottern begann, meinte Dave schon, dass das bestimmt mein Name sei und die nicht wei├č, wie sie ihn aussprechen sollte … und WAHNINN!!! da h├Ârte ich dann auch irgendwie meinen Namen und habe einen kleinen iPod Nano mit blauer Schutzh├╝lle gewonnen! ;-D (Blau wie Rational Software, die anderen Farben der IBM-Produkte und somit Schutzh├╝llenfarben waren rot, gelb, gr├╝n und violett – also habe ich sogar noch eine sehr gute Farbe beim Ziehen erwischt! ­čśë )
Das war wahrscheinlich endlich einmal der Ausgleich f├╝r all die verzweifelten Stunden, die ich schon mit IBM’s Lotus Notes zugebracht habe… ­čśë

Das Foyer, in dem das Buffet aber auch die Infostaende waren Ein Buffet-Tisch, hier gab es am Vomittag, Mittag und Nachmittag leckere Sachen Ich und mein neuer iPod Nano mit 1GB speicher - weiss mit blauer Schutzhuelle

Im Freudentaumel bin ich dann noch ins Plaza Singapura und habe mir 2 lang├Ąrmlige Hemden gekauft (weil ich eine Referenz-Hose zum Testen ja gerade an hatte) und habe sage und schreibe nur S$54 (27├óÔÇÜ┬Č) gezahlt, weil gerade gro├če SingapurSales ist. G├╝nstigerweise sind die Hemden wohl auch b├╝gelfrei ;-]
Jeder der sich jetzt denkt … ‘lang├Ąrmlig, in Singapur :-?’ … die Klimaanlage im Office ist ziemlich kalt ­čśë

Ein Tag am Strand auf Bintan

Sunday, July 23rd, 2006

Heute ging es schon um 6.45 Uhr los – mit dem Taxi zum Tanah Merah Ferry Terminal, um nach Bintan “auszureisen” (Bintan ist eine Indonesische Insel). Unser Schiff legte P├╝nktlich um 8.05 Uhr ab und nach erfolgreicher Einreise und Busfahrt zu einem Resort waren wir (Elise, Marion und ich) um etwa halb Neun am Strand (halb Neun?! – Bintan, obwohl ├Âstlicher als Singapur hat Indonesische Zeit, sodass wir unsere Uhren eine Stunde zur├╝ck auf MESZ+5 stellen mussten).

Unsere Faehre (hinter dem Steg) am Tanah Merah Ferry Terminal

Der Strand, sch├Ân wei├č und flach abfallend, war einfach nur traumhaft. Das Wasser war, trotz gesch├Ątzten 26├é┬░C, angenehm erfrischend. Nach einer Kajakrunde und einer Pizza zum sp├Ąten Nachmittag ging es dann 19.20 Uhr entspannt wieder nach Hause. Dort gegen dreivertel Elf angekommen, war ich dann doch auch froh, wieder zur├╝ck zu sein, alle Visaangelegenheiten problemlos gemeistert zu haben und mein Bettchen f├╝r die Nacht zu haben ­čśë

Ein Blick am Morgen nach links am noch leeren Strand Ein Blick ans rechte Ende der Bucht, wo ein kleiner Palmenhein wie eine Insel lag, allerdings noch ueber ein Strandstueck mit dem Rest verbunden Die Snackbar versteckt im Gruenen direkt am Strand Ein Blick den Strand nach links entlang Ein Blick an das linke Ende der Bucht Ein Blick nach links am Nachmittag, wo die Ebbe den Strand verbreiterte Unsere Liegen unter einer Palme am Strand Ein riesiger Baum am Strand - das ist das schoene an dieser Region, es gibt sowohl Laubbaeume als auch Plamen Zum Ende des Tages neigt sich die Sonne dem Horizont entgegen, allerdings war der Sonnenuntergang von Wolken verdeckt

Stadtentwicklung Singapurs und Besichtigung Vorort

Sunday, July 23rd, 2006

Gestern bin ich in die Urban Redevelopment Authority (URA – Neuentwicklungsbeh├Ârde) im Ministry of National Development(MND – Nationales Entwicklungsminsterium) gefahren und habe mir dort eine Ausstellung ├╝ber die Geschichte und Entwicklung Singapurs von den Anf├Ąngen bis in die Zukunft angeschaut. Mein lieber Schwan, was da alles noch gebaut werden soll!!! Unter anderem habe ich erfahren, dass 85% der Singapurianer im “public housing” wohnen – also in staatlichen Wohnungen, was die nicht immer sch├Ânen Wohnblocks erkl├Ąrt. Au├čerdem k├Ânnen nur in der Innenstadt Singapurs Hochh├Ąuser gebaut werden, weil nur dieser Bereich nicht im direkten Einflugsbereich eines Flughafens liegt, sodass keine Maximalh├Âhen vorgeschrieben sind.

Marina Bay - geplante neue Hochhaeuser Food Court neben dem Ministry of National Development Lemon Juice

Nach der sehr interessanten Ausstellung bin ich nach Chinatown, was gleich um die Ecke liegt. Nach einem kurzen Stopp im Food Court nebenan f├╝r einen LemonJuice hatte ich auch gleich die richtige Stra├če gefunden. Doch zu meinem erstaunen fand ich dort auch gleich ein ├âÔÇôsterreichischen W├╝rstelstand mit “Heute frischem Leberk├Ąse” vor ;-D

Wuerstelstand - ein Hauch Oesterreich in Chinatown Leberkaese in Chinatown - wo auch sonst?! ;-) Chinatown

Wieder einmal ging’s die South Bridge Road entlang in Richtung Singapur River, um das ber├╝hmte Skylinebild nun auch am Tage zu haben. Weiter ging’s dann nach Esplanade und zum Merlion, dem Wahrzeichen Singapurs. Auf dem Weg dahin sah ich noch ein Moped, das auch ein Ger├Ąt f├╝r die ERP (Electronic Road Pricing) Br├╝cken hat, sodass man also auch mit solchen Gef├Ąhrten in Singapurs Innenstadt zahlen muss. Dieses Ger├Ąt ist ansonsten in jedem Auto hier ab Kauf schon fest im Auto installiert.

Ampel - Mit Countdown fuer die Fussgaenger ERP-System an einem Motorrad - nicht gerade schick und windschnittig ;-) Parlament Skyline der Hochhaeuser rund um Raffles Place von der South Bridge aus Skyline der Hochhaeuser rund um Raffles Place

Rund um Marina Bay war wieder viel Touristentreiben. An der Marina Bay, die mittlerweile schon ihre Form durch Neulandgewinnung ver├Ąndert hat, liegt das Esplanade- ein Theater- und Opernhaus, welches wegen seiner Form Durian-Building genannt wird. Auf der Anderen Seite vom Singapur River ist dann der “Central Business District” (CBD – offizielle Abk├╝rzung!), mit all seinen Hochh├Ąusern rund um den Raffles Place.

Esplanade - das Durian Building Business District vom Esplanade-Ufer aus Ich vor der Business-Area rund um Raffles Place Skyline - Richtung Businesszentrum Merlion - Das Nationalwappen Esplanade vom Merlion aus Esplanade - theatres on the bay

Auf dem R├╝ckweg bin ich dann in Richtung Swiss├┤tel Stamford noch am Raffles Hotel vorbei – ein altes Hotel, das noch aus Kolonialzeiten stammt. Anfangs war ich immer ein bisschen verwirrt, weil ├╝ber Raffles im Namen steckt – Sir Thomas Stamford Raffles kam aus England nach Singapur und war hier auch f├╝r die Gr├╝ndung der Stadt verantwortlich. Somit gibt es in der Stamford Road, unter dem Swiss├┤tel Stamford die Raffles Mall, nebenan das Raffles Hotel und in kurzer Entfernung den Raffles Place. Irgendwo steht auch eine Statue, die ich aber noch nicht gefunden habe ­čśë

Raffles Hotel - eines der verbliebenen Hotels im Kollonialstil


Da unter der Raffles Mall die MRT Station City Hall liegt, bin ich nach 6 Stunden in der Innenstadt wieder in die MRT nach Hause eingestiegen, doch leider war nichts mit sitzen – im Gegenteil dr├Ąngeln war angesagt. Ausgestiegen bin ich dann Bedok, um noch ein paar Lebensmittel und Fr├╝chte zu kaufen. Durch das Essen im Hyatt am Donnerstag gebildet habe ich heute gleich ein Netz Longans gekauft, sowie eine malaysische Ananas (sorry, das Bild ist auf Grund der geringen Entfernung ein bisschen unscharf).

Longan und eine Ananas aus Malaysia Instant Soup - Chicken Noodle, mit 3 Zutaten

Gerade zu Hause angekommen dachte ich, dass mein Leben ein Ende finden w├╝rde, als ein lautes Dr├Âhnen den Absturz einer Boing 747 in die East Meadows Tower ank├╝ndigte. Also rannte ich auf den Balkon und sollte feststellen, dass dies doch nicht mein letzter Sprint war – es flogen “nur” 3 D├╝senj├Ąger ├╝ber das Viertel, gefolgt von 3 D├╝senj├Ągern mit Rauchfahne – was f├╝r ein L├Ąrm! Als dann in der N├Ąhe noch ein gro├čer Transporthubschrauber eine riesige Singapurfahne durch die Luft zog und weitere kleine Hubschrauber durch die Luft flogen war klar, hier wird f├╝r den National Day am 9. August ge├╝bt. Neulich gab es wohl sogar schon eine “Sneakpreview” (Zitat von Ally, ein Kollege) des gro├čen Feuerwerks – verr├╝ckt – vermutlich keine andere Stadt der Welt ├╝bt und probt in diesem Ausma├če die Feierlichkeiten zu seinem Nationalfeiertag! ­čśë Ich bin auf jeden Fall gespannt, Nationalflaggen h├Ąngen schon seit ├╝ber einer Woche an vielen H├Ąusern! (Am 9. August 1965 erlang Singapur die Unabh├Ąngigkeit der malaysischen F├Ârderation)

Neuer Arbeitsplatz

Friday, July 21st, 2006

Nun sind die ersten 2 Wochen Arbeit um und ich haben meinen 3. Arbeitsplatz. Irgendwie ist akuter Platzmangel im B├╝ro … Somit darf ich jetzt im Meeting Room sitzen – der hat gar kein Blick nach drau├čen (ich schreibe bewusst nicht Fenster, weil auch das Gro├čraumb├╝ro im Inneren liegt und nur durch eine Glaswand und Fenster in den Chefb├╝ros einen Blick raus gew├Ąhrt). Auf jeden Fall war es heute ziemlich kalt im B├╝ro, sodass ich mir erstmal einen hei├čen Tee holen musste ­čśë (K├Ąlte scheint hier ein Status-Symbol zu sein ­čśë )
Mein aktueller Arbeitsplatz - im Meeting Room Mein aktueller Arbeitsplatz - im Meeting Room
Aber Montag in einer Woche geht’s wieder zur├╝ck an einen ordentlichen Platz ;D

Essen in Singapur

Thursday, July 20th, 2006

Essen in Singapur ist etwas ganz besonderes. Eigentlich dreht sich das ganze Leben hier nur um das Essen ­čśë
Eine rein Singapurianische K├╝che gibt es nicht. Da hier besonders Chinesen, Inder und andere asiatische Bev├Âlkerungen zu Hause sind, bestimmen sie die Geschmacksrichtungen und es gibt besonders chinesisches, indisches, japanisches oder koreanisches Essen.

Gegessen wird meistens auf einem Food Court, die es an vielen Stellen in der Stadt gibt, so haben wir z.B. einen bei uns im B├╝rohaus im Erdgeschoss.
Der gro├če Andrang findet jedoch nicht nur mittags, sondern auch abends statt. Da das Essen hier so preisg├╝nstig ist, essen die meisten Einwohner Singapurs kaum noch zu Hause. Bald wird also der Ottenormalverbraucher das Kochen g├Ąnzlich verlernt haben und so die Existenz der Food Courts sichern k├Ânnen. Mir ist n├Ąmlich bis heute unklar, wie sich mehrere verschiedene kleine Essensverk├Ąufer (jeder mit anderen asiatischen Spezialit├Ąten) in einem Food Court halten k├Ânnen, wo es doch so viele von diesen Courts gibt?! ­čśĽ
F├╝r Singapur ganz typisch ist Chicken Rice, was einfach Huhn mir Reis ist – recht lecker, weil auch nicht zu scharf ­čśë
Heute waren wir mit dem IT-Department im Hyatt zum Dinner und es war wirklich lecker, aber gr├Â├čtenteils wusste ich nicht, was ich denn da nun gegessen habe ­čśë
Als es dann in Richtung Dessert ging, wurde die Verwunderung immer gr├Â├čer – Fr├╝chte, die ich noch nie gesehen hatte. Meine Fragen nach der Handhabung beim Essen sorgte dann f├╝r reichlich Lacher am Tisch ­čśÇ Einige waren ├Ąhnlich wie Litschies, aber nicht stachelig und etwa kirschgro├č, eine andere Frucht wiederum hatte eine recht feste Konsistenz, etwa wie die Sternfrucht, aber schmeckte anders und sah auch anders aus.

Schlie├člich sorgte das Eis am Ende noch einmal f├╝r Verwunderung. Das es Durian-Eis gibt verwundert mich ja nun langsam nicht mehr ­čśë Aber das Mais-Eis 8-o hat mich dann doch schon voll Hocker gehauen! Ich habe sogar ein Mais-Korn im Eis gefunden!!! :rolleyes: Lecker war es alle mal – es war recht s├╝├č und hatte, glaube ich, ├ähnlichkeit zu JellyBellies mit Popcorn-Geschmack ­čśë

Und schlie├člich darf der Hinweis nicht fehlen, dass es auch hier ein Paulaner Br├Ąuhaus gibt, in dem es echte bayrische K├╝che geben soll, doch mein scheidender Chef meinte, dass es nicht wirklich lecker sei und teuer au├čerdem ­čśë

Hohe H├Ąuser wohin das Auge reicht

Thursday, July 20th, 2006

Gestern bin ich von Arbeit aus direkt mit der MRT bis Raffles Place gefahren. Schon der Andrang auf die U-Bahn zeigte, dass es sich um ein gesch├Ąftiges Zentrum handeln muss, wo sich die Leute zum Feierabend schon mal in den Zug quetschen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Raffles Place - der Centrale Platz im Finanzviertel - hier ist es zur Rushhour besonders geschaeftig Raffles Place - sogar grosse Bildschirme mit Nachrichten und Ton gibt es hier fuer die Vorbei-Eilenden Raffles Place - viele Hochhaeuser stehen rund um den Platz herum Raffles Place, der Centrale Platz im Finanzviertel
Raffles Place ist das Zetrum des Business District und besonders Banken aus aller Welt sind hier angesiedelt. Das ganze zieht sich dann nach Westen am Raffles Quay und Shenton Way entlang, wo auch die Deutsche Bank ein B├╝ro hat, was ich gestern endlich fand. Nach einer Sicherheitskontrolle und Frage, wohin ich zum Feierabend noch will, wurde ich in die 15. Etage eines Gesch├Ąftshauses geleitet, wo ich denn auch gleich in gewohnter Optik den Bankschalter der Deutschen Bank fand – leider hinter Glast├╝ren, da die ├âÔÇôffnungszeiten noch schlimmer als in Deutschland sind: 9.30 – 15 Uhr … da werd ich wohl weiterhin Kosten an den Geldautomaten in kauf nehmen m├╝ssen :-(
Das nenne ich mal Drive in ... Imbisse direkt am Strassenrand Ein Auto mit einigen Musiker hinten drauf, die auch tatsaechlich laute Musik gemacht hatten Shenton Way - entlang dieser Strasse finden sich viele Banken... die  Shenton Way - entlang dieser Strasse finden sich viele Banken... die
R├╝ckzu ging es dann durch Chinatown am Parlament vorbei, bis ich schlie├člich am Swiss├┤tel Stamford (nicht das Swiss├┤tel in dem ich letzte Woche Dienstag Dinner hatte) ankam.
Skyline der Hochhaeuser rund um Raffles Place in der Daemmerung Shenton Way - entlang dieser Strasse finden sich viele Banken... die Shenton Way - entlang dieser Strasse finden sich viele Banken... die
Da SuntecCity gleich um die Ecke liegt, wollte ich mir auch da die Shopping Mall einmal anschauen. Eine recht gro├če, weitr├Ąumige Mall, die sich vor allem in die L├Ąnge zieht! die unteren Etagen von 4 Towern werden von der Mall eingenommen – so kam es, dass ich mich auf dem R├╝ckweg verlaufen hatte. Als ich schlie├člich doch einen Ausgang fand, war ich ganz positiv ├╝berrascht, dass ich gegen├╝ber dem Swiss├┤tel stand, nur war der direkte Weg durch einige Baustellen versperrt, sodass ein mehr oder wenig langer Umweg erforderlich wurde, der mich dann auch wieder zum eigentlichen Eingang f├╝hrte – naja, ich bin ja gut zu Fu├č ­čśë
SuntecCityMall - eine sehr grosse Mall, die in den unteren Etagen eines Areals mit mehreren Hochhaeusern liegt SuntecCityMall - eine sehr grosse Mall, die in den unteren Etagen eines Areals mit mehreren Hochhaeusern liegt
Zu Hause gab es dann wieder die obligatorischen Toaststullen und das, wo sich die Verwandtschaft zu Hause in Berlin beim Geburtstag meiner Oma die B├Ąuche mit allerhand Leckereien vollschlugen – bestimmte h├Ątte ich die leckeren Speisen viel mehr als sie genossen ­čśë